Königstiger im SMM Full-Reuenthal

 

 

Beginn der Restaurierung und Zerlegung

 

Mit der Wintersaison 2007 wurde mit der Demontage des Königstigers begonnen.

Rückblickend kann gesagt werden, dass das Projekt bis 2012 leider den typischen Verlauf eines Projektes aufwies, bei dem euphorisch begonnen wurde, der Enthusiasmus aber auch schnell wieder verflog, unter anderem auch weil sich das Projekt doch als viel grösser darstellte als es anfangs schien.

 

Aber immer der Reihe nach.

 

Zuerst wurde der Turm abgehoben und auf einem Gestell fahrbar postiert. Als nächstes wurden die Abdeckklappen für die beiden Kühleinheiten und die Motorraumabdeckung abgenommen.

 

Der sich bietende Anblick war ernüchternd: Motor, Kühler und sichtbare Tanks waren sehr stark angegriffen, dünne Blechteile weitgehend zerfallen, Vergaser des Motors fehlten. Trotzdem gelang es nach einigen Wochen Vorbereitungszeit, den Motor herauszuheben. Er wurde unmittelbar einer Fachfirma zur Restauration übergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der Ausbau der Getriebeeinheit, der Kühlereinheiten und der 7 Tanks gelang relativ zügig. Kühler, Gebläse und Tanks waren unrettbar zerstört. Es wurde sofort der Auftrag zur Nachfertigung vergeben. Insgesamt konnten die Einbauteile aus der Panzerwanne alle relativ schnell ausgebaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Entfernung der Kette, der Ausbau der Torsionsstäbe und der Laufradarme gestaltete sich aber schon weit schwieriger. Die Kettenbolzen mussten teilweise mit einem überschweren Hammer cm für cm herausgeprügelt werden. Die Radarme waren in der Mehrzahl nur mit einer 20 –to-Presse zu bewegen.

 

Der Restaurierungsfortschritt Mitte 2009 ist in den folgenden Bildern wiedergegeben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis 2009 war die Demontage bis auf die Leitradarme und die Laufradarme mit den Stossdämpfern beendet und die Wanne stand bis 2012 im Museum, auf den Fortgang der Arbeiten wartend.

Als nächstes zahlreiche abgerissene Schrauben und Gewinde bearbeitet werden. Die kompliziertesten waren sicher die nach unten gerichteten Schmierleitungs-anschlüsse der Radarmlager.

 

Im Dezember 2008 sind die nachgefertigten Kühler eingetroffen und genau ein Jahr später, im Dezember 2009 kamen die neuen Tanks. Im Januar 2011 sind die neuen Torsionsstäbe eingetroffen, die uns die Firma Luhn & Pulvermacher, Dittmann und Neuhaus GmbH dankenswerterweise zu ausserordentlich günstigen Konditionen als Nachfertigungen herstellte.

 

Wann und wie sollte es nun weitergehen??

 

 

2007 - 2012